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Dr. med. Dr. phil. Johannes Mattes, Master of Arts M.A.

Herzlich Willkommen in der Privatpraxis für Innere Medizin
und ganzheitliche Onkologie

Zur Person

Dr. med. Dr. phil. Johannes Mattes

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Facharzt für Innere Medizin
Hämatologie und internistische Onkologie, Medikamentöse Tumortherapie,
Psychotherapie, Palliativmedizin, Hämostaseologie

DGHO-Zertifikat_klein

Zertifikat der ESMO (European Society for Medical Oncology), Master of Arts (Komplementäre Medizin und Kulturwissenschaften)

Anmeldung

Eine telefonische Anmeldung ist immer von Montag – Freitag möglich.

Sie können Ihr Anliegen persönlich mit mir besprechen und einen Sprechstundentermin vereinbaren.

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Curriculum Vitae

1968 geb. in Spaichingen (zwischen Schwarzwald und Bodensee)

1987 Abitur am Gymnasium Spaichingen

1987-89 Zivildienst am Kreiskrankenhaus Spaichingen

1989-95 Medizinstudium in Marburg und München      

1994-95 Praktisches Jahr in Kanada und der Schweiz

1995 Ärztliche Prüfung in München (Note „gut“)

1996-97 Arzt im Praktikum, Universitätsklinikum Charité Berlin

1997 Promotion zum Dr. med. an der Technischen Universität München (Thema der Dissertation: „Studien zur Vitalität und Proliferation von bestrahlten menschlichen Tumorzellen mit C14-Fluordeoxyglukose und H3-Thymidin“, Note „sehr gut“)

1997 Approbation als Arzt

1997-99 Philosophisch-theologische Ausbildung in Nürnberg

1999-06 Ausbildung als Arzt in Innerer Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie, Neurologie sowie internistischer Onkologie und Hämatologie an Kliniken in Wuppertal, Berlin und Potsdam

Seit 2001 verheiratet mit Dr. jur. Ulrich Arlt

2004 Facharzt für Innere Medizin

2004 Zusatzbezeichnung Psychotherapie

2006 Teilgebietsbezeichnung Hämatologie und internistische Onkologie

2007 Zusatzbezeichnung Palliativmedizin

2008 Zusatzbezeichnung Hämostaseologie

Seit 2007 niedergelassener Facharzt in onkologischen Schwerpunktpraxen in Brandenburg/Havel (2007 – 2016), Hennigsdorf (seit 1.1.2017 kassenärztliche Tätigkeit im Ärzteforum) sowie seit 2015 zusätzlich privatärztliche Tätigkeit in Berlin (am Kurfürstendamm)

2012-13 Masterstudiengang Komplementäre Medizin und Kulturwissenschaften“ an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder

2013 Master of Arts, M.A. (Note „gut“)

2014-2016 Promotionsstudent (zum Doktor der Philosophie) an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Frankfurt/Oder (Thema der Dissertation: „Bewusstseinskultur und Gesundheit“)

23.11.2016  Promotion zum Dr. phil. (Buchverweis)

Leistungen

Hausärztliche Beratung und Behandlung

Im Rahmen der hausärztlichen Beratung und Behandlung stehe ich Ihnen für alle Fragen bezüglich der Erhaltung ihrer Gesundheit und Ihres Wohlergehens offen. In den Praxisräumen stehen u.a. zwei modernste Ultraschallgeräte zur Diagnostik zur Verfügung.

Fachärztliche Beratung und Behandlung von Menschen mit Krebserkrankungen

In meiner Kudamm-Praxis können die anerkannten Chemotherapien und Antikörpertherapien (Immuntherapien) durchgeführt werden. Als Onkologe und Palliativarzt nehme ich als Kooperationspartner an der spezialisierten ambulanten palliativmedizinischen Versorgung (SAPV) teil. Dabei betreue ich meine Patienten nicht nur in der Praxis, sondern auch zuhause.

Viele Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen möchten Ihre Chemotherapie zu Hause bekommen. Dies kann ich im Rahmen eines erweiterten palliativmedizinisch-onkologischen Homecare-Konzeptes nach Vereinbarung anbieten. Dabei bin ich als Onkologe und Palliativmediziner während der gesamten Chemotherapie ununterbrochen bei Ihnen in Ihrer häuslichen Umgebung anwesend. Dies kann nur angeboten werden, wenn die Art der Chemotherapie dies zulässt.

Ansonsten erfolgt die medikamentöse Tumortherapie in meiner Praxis am Kurfürstendamm 216.

Ich verfüge als Internist über eine Spezialisierung in Onkologie (das ist die Behandlung von Tumorerkrankungen, wie zum Beispiel Darmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs, Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Nierenkrebs).

Auf dem Gebiet der Onkologie kann ich alle gängigen oralen und intravenösen Chemotherapien, Immuntherapien, hormonelle Therapien zusammen mit Ihnen planen und durchführen. Hinzukommen unterstützende Therapien sowie eine unter Umständen notwendige Zusatzernährung und die medikamentöse Schmerztherapie.

Der Behandlungsansatz in der Behandlung von Krebserkrankungen sollte hierbei bereits von Beginn an ganzheitlich ausgerichtet sein und sowohl Ihr körperliches als auch Ihr seelisches Wohlbefinden erreichen.

Ganzheitliche Onkologie

Biologische Tumortherapie

Einleitung

Biologische Therapieverfahren können eine wertvolle Ergänzung in einem multimodalen Therapiekonzept darstellen.

Folgende Empfehlungen können unabhängig von einer individuellen Therapie gegeben werden:

  • 5 x täglich ein Stück Obst oder Gemüse
  • Ausreichend Trinken
  • Bewegung (Faustregel 7.000-10.000 Schritte tgl.) oder falls dies krankheitsbedingt nicht möglich ist physiotherapeutische Maßnahmen
  • Weniger Kohlenhydrate in der Nahrung zugunsten von mehr Eiweiß (1,5 – 2 g/kg Körpergewicht) und Fett
  • regelmäßige Einnahme von Vitamin D bei nachgewiesenem Mangel

Heilpilze

bild1Heilpilze, hierzu gehören z.B. der Shitake (Lentinula edodes), werden seit über 1000 Jahren in China und Japan als Heil- und Nahrungsmittel verwendet (z.B. in Form von medizinischen Speisen bei Entzündungen, Tumoren oder Magenleiden).

Heilpilze sollen die Abwehrkräfte stärken. Ihnen wird auch eine Anti-Tumorwirkung zugeschrieben.

Heilpilze sind in Japan zur Behandlung des Magenkarzinomes zugelassen. Die Wirksamkeit wurde in einer wissenschaftlichen Studie untersucht (Quelle: Ina K et al.: „The use of lentinan for treating gastric cancer“ , Anticancer Agents Med Chem 2013 Jun; 13(5): 681-8).

Die Autoren konnten belegen, dass Patienten mit nicht operablem Magenkarzinom länger lebten, wenn die herkömmliche Chemotherapie mit der Einnahme von Heilpilzen kombiniert wurde.

Es ist sinnvoll, die herkömmliche Tumortherapie durch die Anwendung von Heilpilzen zu ergänzen und zu bereichern.

Misteltherapie

bild2Der Nutzen einer Misteltherapie ist nach wie vor wissenschaftlich umstritten. Es spricht aber auch nichts dagegen, eine Misteltherapie parallel zu einer leitliniengerechten Chemotherapie zu verabreichen. Es gibt Hinweise, dass eine Misteltherapie die Lebensqualität von Krebspatienten verbessern kann.

In der naturheilkundlich ausgerichteten Medizin wird die Misteltherapie zur Krebsbehandlung eingesetzt.

Auf Wunsch des Patienten kann eine Injektions-Misteltherapie individuell vereinbart werden.

Antioxidantien

bild3Antioxidantien sind zum Beispiel Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin E (Tocopherole), Selen (essentielles Spurenelement) oder Glutathion (ein Tripeptid aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin). Die Zufuhr von Antioxidantien in der Tumortherapie wurde bis vor wenigen Jahren kontrovers diskutiert.

Antioxidantien (z.B. Vitamin C und Selen) sind zum Beispiel während einer laufenden Strahlentherapie kontraproduktiv, da die Bildung von freien Radikalen in der Krebszelle durch die Bestrahlung ausdrücklich erwünscht ist. Antioxidantien (als „Radikalenfänger“) würden deshalb die Strahlentherapieeffekte abschwächen.

Es gibt wissenschaftliche Hinweise, dass eine Vitamin C – Gabe die Wirkung einer Chemotherapie verstärken kann. So konnte gezeigt werden, dass Vitamin C den Effekt von Doxorubicin, einem bewährten Medikament bei der Therapie von Brustkrebs, verstärken kann (Quelle: Bober P. et al., „Proteomic analysis oft he vitamin C effect on doxorubicin cytotoxicity in the MCF-7 breast cancer cell line“, J Cancer Res Clin Oncol. 2016 Sep 12).

Bei chronifizierten Erschöpfungszuständen (z.B. auch nach einer durchgeführten intensiven Chemotherapiebehandlung) können individuell zusammengestellte Antioxidantien-Infusionen (z.B. in Form von wöchentlichen Gaben über einen Zeitraum von 4 – 12 Wochen) auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden.

Regulation des Säuse-Basen-Haushaltes

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Eine ungesunde Ernährung (z.B. viel tierisches Eiweiß, Süßspeisen, Softdrinks, Alkohol, Nikotin, Kaffee) kann zu einer Übersäuerung führen. Symptome einer Übersäuerung können Müdigkeit und Antriebslosigkeit sein.

Einer Übersäuerung des Körpers kann durch basische Nahrungsmittel entgegen gewirkt werden. Eine basenüberschüssige Ernährung ist gesundheitsfördernd. Zu basenbildenden Obst zählen z.B.: Äpfel, Ananas, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Grapefruits, Himbeeren, Kirschen, Feigen, Orangen.

Zu basenbildendem Gemüse zählen z.B.: Auberginen, Blumenkohl, Chinakohl, Erbsen, Kartoffeln, Kohlrabi, Lauch, Rettich, Tomaten, Steinpilze, Zucchini.

Um angesammelte Säure und ihre Salze auszuscheiden eignen sich auch Basen-Bäder.

Basen-Infusionen mit Natriumbikarbonat können zusätzlich zum Abbau von Säuren beitragen und Beschwerden lindern.

Curcuma

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Curcuma ist ein sekundärer Pflanzenstoff (Phytamin) aus der Kurkuma-Pflanze (Curcuma longa). Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Curcumin die Karzinogenese (Krebsentstehung) auf unterschiedlichen Ebenen hemmen kann.

Die Wirkung des Curcumin in der Tumortherapie ist Gegenstand weiterer Forschung. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen die Sicherheit und den Nutzen von Curcumin bei zahlreichen chronischen Erkrankungen.¹

Für die Tumortherapie ist von besonderem Interesse, dass Curcumin eine wachstumshemmende Wirkung auf chemotherapieresistente Tumorzellen und Tumorstammzellen haben soll.

Curcuma wirkt regulierend auf den Polyaminstoffwechsel.² Polyamine sind nützliche kleine Moleküle. Sie sind bedeutsam für die Zellfunktion und Zellentwicklung. Krebserkrankungen können zu einer erhöhten Polyaminausscheidung führen.

Ein weiterer Ansatzpunkt von Curcuma ist die hemmende Wirkung auf die Gefäßneubildung bei Tumorerkrankungen.³

¹ Vgl.: Kunnumakkara AB et al., „Curcumin, The Golden Nutraceutical: Multitargeting for Multiple Chronic Diseases“, Br J Pharmacol 2016 Sep 17. doi: 10. 1111/bph. 13621 ² Vgl.: Murray-Stewart T and Casero RA: „Regulation of Polyamine Metabolism by Curcumin for Cancer Prevention and Therapy“ Med Sci (Basel) 2017 Dec 18; 5(4). ³ Vgl. Saberi-Karimian M et al. „Vascular endothelial growth factor: An important molecular target of curcumin“, Crit Rev Food Sci Nutr 2017 Aug 30: 1-14

 

 

Eine biologische Tumortherapie kann individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten abgestimmt werden. Idealerweise ergänzen sich eine leitliniengerechte Tumortherapie und biologische Heilverfahren.

Schmerztherapie

Schmerzen als „Wachhund unserer Gesundheit“

Schmerz-als-Wachhund

Mit Schmerzen verbinden wir in erster Linie etwas Unangenehmes.

Schmerzen haben jedoch wichtige Warnfunktionen (deshalb wird auch beim Schmerz vom „Wachhund der Gesundheit“ gesprochen). Durch den Schmerz werden wir gewarnt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Schmerzstärke ist hierbei der Grad für das Leiden.

Der kurzfristige Schmerz dient z.B. dem Rückzug bei Gefahr, der langanhaltende Schmerz dient über das Schonverhalten der Erholung.

Mit dem mimischen Schmerzausdruck (z.B. über die Augenbrauen und Stirnmuskeln) sind soziale Funktionen verbunden.

Neben der Diagnostik und Behandlung der Ursachen des Schmerzes ist eine rasche und wirksame Schmerzbeseitigung von besonderer Bedeutung.

Eine Schmerztherapie sollte sowohl körperliche als auch seelische Aspekte der Krankheit umfassen.

 

Durch eine unzureichende, nicht fachgerechte Schmerztherapie können die Schmerzen sich als chronische Schmerzen von ihrer eigentlichen Ursache verselbstständigen und verlieren ihre ursprüngliche Warnfunktion. Chronische Schmerzen sind dann als sogenanntes „Schmerzgedächtnis“ überpräsent. Schmerzen, die länger als 6 Monate bestehen, sind chronische Schmerzen.

Kein Patient muss heute mehr über einen längeren Zeitraum Schmerzen unbehandelt aushalten.

Die Einzelheiten und Grundsätze zur Schmerztherapie sowie Erläuterungen zur Anwendung von Cannabis und Methadon finden Sie als pdf-Datei.

→ Link zum PDF-Dokument

© Dr. Dr. Johannes Mattes

Psychotherapeutische Behandlung

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Eine verschwommene Selbstwahrnehmung, Befindlichkeitsstörungen durch Ängste und dauernde Niedergeschlagenheit sind Gründe für eine psychotherapeutische Behandlung.

Eine genaue Untersuchung zum Ausschluss bzw. zur Behandlung organischer Ursachen muss ebenfalls stattfinden, um hier dem Patienten optimal helfen zu können.

Eine umfassende Diagnostik zur Abklärung organischer Befunde sollte immer im Vorfeld und in Begleitung einer psychotherapeutischen Behandlung stattfinden. Der Patient muss organisch umfassend behandelt und gleichzeitig ernst genommen werden in der Bewertung psychischer Beschwerden, die sich regelmäßig auch körperlich nachteilig äußern können.

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Das Ziel der psychotherapeutischen Behandlung ist die Schärfung der eigenen Wahrnehmung, die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Entwicklung einer entlastenden Distanz zu bedrohlichen Ereignissen.

Gerade bei Krebserkrankungen kann psychotherapeutische Behandlung eine besonders wirksame Hilfe für den Patienten sein.

Psychoonkologische Betreuung

Im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes im Bereich der Onkologie werden Entspannungsverfahren, Gesprächstherapien, ein Achtsamkeitstraining (achtsames Atmen) oder Meditationsübungen in die konventionelle Behandlung integriert.

Ganzheitliche Onkologie

Heilfasten, Chemotherapie und Ernährungsberatung

heilfasten

Untersuchungen an der „University of Southern California”[1] deuten darauf hin, dass das Heilfasten die Chemotherapiewirkung verstärken, die Verträglichkeit verbessern und die Resistenzbildung unterdrücken kann. Die Zusammenstellung der Nahrungsmittel und die angestrebte Kalorienmenge beim Heilfasten müssen sorgfältig vom Arzt mit dem Patienten abgestimmt werden.

Durch Heilfasten kann eine medikamentöse Tumortherapie unterstützt werden.

Heilfasten ist bei Patienten sinnvoll, die einen Body Mass Index (Körpermasseindex) von mehr als 22 kg/m² haben. Heilfasten sollte nur im Rahmen einer generell gesünderen Umstellung der Essgewohnheiten erfolgen. Der Patient soll einen individuellen Weg finden, seine Ernährung und seine Nahrung bewusst und aufmerksam zuzubereiten und regelmäßig auf die Mahlzeiten zu achten.

 

[1] Changhan Lee, Lizzia Raffaghello, and Valter D. Longo, “Starvation, detoxification, and multidrug resistance in Cancer therapy”, Drug Resist Updat. 2012; 15 (1-2): 114-122.

Ernährung bei Krebs

Grundsätzliches

Manche Patienten oder Angehörigen verlieren bei dem unermesslichen Angebot an Ratschlägen, Nahrungsergänzungsprodukten oder angeblich vielversprechenden Naturheilmitteln das Wesentliche aus den Augen.

Zu den wesentlichen Dingen der Ernährung bei Krebs gehören

  • eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie
  • tägliche Bewegung

Ausreichend Flüssigkeit schützt die Nieren z.B. im Falle einer medikamentösen Tumortherapie. Manche Krebsmedikamente, manche Antibiotika, Schmerzmedikamente oder Kontrastmittel stellen eine Belastung für die Nieren dar, so dass eine ausreichende Bewässerung ihre Nieren schützen kann. Abbauprodukte von zerstörten Tumorzellen können ebenfalls eine Belastung für die Niere darstellen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr schützt die Nieren und fördert das Wohlbefinden.

Eine moderate, regelmäßige körperliche Aktivität (auch während einer medikamentösen Tumortherapie) kann die Nebenwirkungen einer Therapie vermindern und sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel auswirken.

 

Ernährung bei Krebs

Vor allem im Zusammenhang mit einer medikamentösen Krebstherapie können sich Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Übelkeit, Gewichtsverlust, Geschmacksstörungen, Verdauungsbeschwerden verschlimmern und die Lebensqualität erheblich einschränken.

Grundsätzlich empfiehlt sich bei der Zusammensetzung der Nahrung, den Kohlenhydratanteil zugunsten von Eiweiß und Fett (30 % des Energiebedarfs) zu reduzieren. Beim Eiweißanteil können Sie sich an Ihrem Körpergewicht orientieren. Die tägliche Eiweißzufuhr sollte mindestens bei 0,8 g pro kg Körpergewicht liegen. In Regenerationsphasen ist eine Erhöhung der Eiweißzufuhr auf mehr als 1 g pro kg Körpergewicht sinnvoll (dies gilt nicht für Menschen mit Nierenerkrankungen).

Beim Fettbedarf sollte ein besonders hoher Anteil durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren gedeckt werden. Die lebensnotwendigen Omega-Fettsäuren (Omega- 6- bzw. Omega-3-Fettsäuren) gehören zu den ungesättigten Verbindungen. Besonders wertvoll sind hierbei die Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Leinöl oder Chiasamen).

Bevorzugen Sie mehrere kleinere Mahlzeiten (z.B. 5-7 Mahlzeiten/Tag), die in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt werden.

 

Vorschläge für kleine Menüs

 z.B. morgens ein leckeres Haferflocken-Müsli:

2 EL Haferflocken in einer halbe Tasse kalter, fettarmer Milch 10 min einweichen, dazu ein kleiner Vanille-Joghurt, eine halbe Banane in dünnen Scheiben, Beeren oder eine Kiwi in kleinen Scheiben, alles vorsichtig vermischen.

Sie trinken dazu eine Tasse schwarzen Tee mit Honig.

Wichtig: Die Haferfocken gut einweichen und in Milch aufquellen lassen. Durch den warmen schwarzen Tee mit Honig beruhigt sich der Magen. Bei Übelkeit und fehlendem Appetit ergänzen sich das kalte Müsli und das heiße Getränk in ihrer wohltuenden Wirkung.

 

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Zwischenmahlzeit:

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Weich gekochtes Ei auf einer Scheibe Toast mit etwas Petersilie und Salz oder Zwei Esslöffel Hüttenkäse mit Tomaten, Salz und schwarzem Pfeffer.

Hühnerbrust als kleine Hauptmahlzeit

Die Hühnerbrust wird nicht in der Brühe gekocht, sondern beides wird getrennt zubereitet und findet erst im Teller zusammen. Diese Zubereitung ist bewusst fettarm und dadurch besser verträglich

Oder

2 Salzkartoffeln mit 2 Esslöffeln Hüttenkäse, dazu ein Apfel, in Scheiben geschnitten. Der Hüttenkäse wird mit den Apfelscheiben vermischt und zusammen mit den heißen Salzkartoffeln serviert

Oder

3-4 Rosenköhlchen mit 1/3  gebratener Hühnerbrust. Vom Rosenkohl die dunklen Hüllblätter entfernen. Rosenkohl in Salzwasser bissfest kochen.

Hierzu wird die Hühnerbrust in einer Teflonpfanne ohne Fett von beiden Seiten sehr heiß kurz angebraten, bis diese braun sind. Dann bei kleiner Hitze von jeder Seite 5 Minuten garen lassen.

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Das Auskochen von Fleisch zu Brühe verbietet sich wegen der starken Geruchsentwicklung, die gerade bei Krebspatienten unter Einwirkung von Chemotherapie besondere Übelkeit und Widerwillen erzeugen kann.

Dasselbe gilt für das Braten von Fleisch in heißem Fett. Das Kochen erfordert deswegen geruchsarme Alternativen. Bei der Herstellung von Suppen und Eintöpfen eignet sich daher auch die Verwendung von Granulat (z.B. vegane, lactose- und glutenfreie klare Gemüsebrühen als Pulver in Bio-Qualität).

Hühnersuppe mit Gemüse und Hühnerbruststreifen:

Hühnerbrust in Teflonpfanne ohne Fett wie oben beschrieben zubereiten. 1/3 der Hühnerbrust in sehr dünne Scheiben schneiden und in einen Suppenteller legen, der später mit der heißen Brühe aufgefüllt wird. Die Brühe wird aus Granulat (ca. 4 g körniges Granulat auf ¼ l Wasser) hergestellt, das in kochendem Wasser aufgelöst wird. In diesem Wasser befindet sich bereits bissfest gekochtes Gemüse (z.B. Möhren, Rosenkohl, Blumenkohl, Staudensellerie, Äpfel).

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Walnussöl, Curcuma (links) und Ingwer (rechts) als Zutaten z.B. für eine Gemüsesuppe mit Geflügelfleisch.

 

Getränke

–       Stilles Wasser

–       Kamillen- oder Fencheltee

–       Salbeitee

–       Pfefferminztee

–       Grüner Tee (nicht zusammen mit Curcuma)

–       mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte

–       Kola-Getränke und Kaffee in Maßen

 

Vitamine und Mineralstoffe

Es empfiehlt sich, den Vitamin D-Spiegel (durch Messung des Vitamin-D-Speichers 25-OH-Vitamin-D3  im Blut) und eventuell auch den Selenspiegel kontrollieren zu lassen. Ein Vitamin D-Mangel oder ein Selenmangel lassen sich gut beheben.

Manche Patienten leiden an einer Polyneuropathie (Taubheitsgefühle, Missempfindungen an Händen und Füßen). Zusätzliche B-Vitamine (z.B. Vitamin-B-Komplex) können die Therapie bei einer Polyneuropathie ergänzen.

Ballaststofffreie Trinknahrung

Wenn Sie im Verlauf einer medikamentösen Tumortherapie an Gewicht verlieren, kann die zusätzliche Nahrungsergänzung durch eine ballaststofffreie, eiweißreiche Trinknahrung mit hoher Energiedichte sinnvoll sein. Die Trinknahrung kann auf Rezept verschrieben werden.

Eine Mangelernährung (Malnutrition) kann bestimmte Beschwerden im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung verschlimmern bzw. begünstigen (z.B. Muskelschwäche, Immunschwäche, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust).

Eine zusätzliche hochkalorische Trinknahrung kann die Krebsbehandlung unterstützen.

Eine weitere Möglichkeit ist auch Babynahrung im Gläschen.

 

Sind Süßigkeiten verboten?

Es ist keinesfalls bewiesen, dass eine überwiegend kohlenhydratreiche Ernährung (dazu gehören süße Speisen) das Krebswachstum fördert. Es gibt also keinen Grund, völlig auf den Genuss von Süßigkeiten oder süßen Speisen zu verzichten. Die Krebserkrankung lässt sich nicht durch eine ausgefeilte Diät „aushungern“.

Ferner ist zu berücksichtigen, dass es durch die medikamentöse Tumortherapie zu Geruchs- und Geschmacksverschiebungen kommen kann. Frühere Lieblingsspeisen (z.B. gebratener Fisch, Fleischgerichte etc.) schmecken dann nicht mehr oder werden einfach nicht vertragen. Gerade für die Angehörigen ist dies dann verwunderlich, wenn extra das Lieblingsgericht zubereitet wird und der Patient spätestens beim Geruch keinen Bissen herunterzubringen vermag.

In diesen Situationen kann es sein, dass ausgerechnet Süßigkeiten oder süße Speisen umso mehr begehrt werden. Oftmals sind diese dann bekömmlicher als ein Fleisch- oder Fischgericht.

In diesen Fällen sollte auf den Genuss von süßen Speisen nicht verzichtet werden, vorausgesetzt, diese werden gut vertragen.

Gegen den maßvollen Genuss von Süßigkeiten ist daher nichts einzuwenden.

 

Nüsse

Durch den Verzehr von Nüssen wird die körpereigene Entgiftung gefördert. An dieser Stelle sei auf eine Publikation im Deutschen Ärzteblatt verwiesen:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73213/Wie-Nuesse-das-Wachstum-von-Krebszellen-hemmen

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Ernährung bei Nebenwirkungen der medikamentösen Tumortherapie

Durchfall während der Chemotherapie

Verschiedene Krebsmedikamente können zu Durchfällen (mehr als 3 x täglich wässriger, dünner Stuhl) führen  (z.B. Medikamente wie 5-Fluoruracil, Capecitabin oder Irinotecan). Auch moderne Krebsmedikamente wie zum Beispiel die sogenannten Tyrosinkinaseinhibitoren (z.B. Sunitinib oder Idelalisib) können zu Durchfällen führen.

Im Falle einer Durchfallerkrankung kann es erforderlich sein, dass eine bestehende blutdrucksenkende (z.B. wenn Sie an Bluthochdruck leiden)  oder entwässernde Therapie (z.B. falls Sie an einer Herzschwäche leiden) pausiert wird. In diesen Fällen ist eine regelmäßige Blutdruckkontrolle und ärztliche Überwachung notwendig. Wenn Sie nicht mehr ausreichend trinken können, kann eine Infusionsbehandlung erforderlich werden.

Als Begleittherapie gegen Übelkeit im Rahmen einer medikamentösen Tumortherapie erhalten manche Patienten Metoclopramid (MCP), was beschleunigend auf die Magen-Darmtätigkeit wirkt. Bei Durchfällen kann es erforderlich sein, die Therapie umzustellen.

Besondere Vorsicht ist auch bei Krebspatienten mit Diabetes gebeten, da diese Menschen ohnehin vermehrt an Magen-Darm-Problemen leiden können.

 

Bei Durchfall zu empfehlen sind:

  • Viel Flüssigkeit (2-3 l / Tag)
  • Behandlung mit Probiotika (z.B. Präparate mit nicht vermehrungsfähigen Keimen)*
  • Selen
  • [evtl. Fermentierte Milchprodukte wie z.B. Kefir]
  • [evtl. Anwendung von Tonheilerde (Vorsicht bei Nierenschwäche)]
  • Leichte fettarme Gerichte
  • Kein rotes Fleisch, stattdessen z.B. gekochte Hühnerbrust,

leicht verdauliche Speisen mit hohem Eiweißgehalt und wenig Ballaststoffen

  • (weich) gekochtes Ei mit Toast, Hüttenkäse, gekochter weißer Reis, Nudeln
  • Bananen
  • Apfelmus oder geriebene Äpfel
  • Gemüsebrühe oder gedünstetes Gemüse mit Kartoffeln oder Kartoffelmus

*bei ausgeprägter Immunschwäche sollten keine Probiotika verwendet werden

Bei Durchfällen nicht zu empfehlen sind:

Gebratene (fette) Speisen, Rohkost (frisches Obst und rohes Gemüse), ballaststoffreiche Nahrung, starke Gewürze, Süßigkeiten, kohlensäurehaltige Getränke,  Alkohol und Kaffee.

Bei Durchfällen sind Milch und Milchprodukte nicht gut verträglich.

Rauchen kann die Darmtätigkeit zusätzlich anregen und die Beschwerden verstärken.

 

Schleimhautentzündungen und Geschmacksveränderungen während der Chemotherapie

Im Rahmen einer Chemotherapie können Schleimhautentzündungen und Geschmacksveränderungen auftreten. Durch die Chemotherapie können natürliche Regenerationsvorgänge (z.B. die Regeneration der Schleimhäute) während der Therapiephase beeinträchtigt sein.

Sie sollten auf eine sorgfältige Zahnreinigung (z.B. auch mit Verwendung von Mundspülungen und Zahnseide) achten.

  • Salbei-Tee und / oder Salbei-Extrakt (z.B. Salviathymol®)
  • Kamillen-Tee und / oder Kamillen-Extrakt / oder als Mund-Spray
  • Ölkur* z.B. mit Sonnenblumenöl

Hierbei handelt es sich um eine ayurvedische Methode, bei der der Mund- und Rachenraum morgens ca. 10-20 min mit Öl gespült wird. Das Öl wird anschließend ausgespuckt und der Mund mit Wasser gespült.

  • Eiswürfel (aus Wasser oder mit Wasser verdünnten Fruchtsäften)

*nicht während einer Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich oder bei Übelkeit.

Bei ausgeprägter Mukositis:

  • Spezielle Gels (z.B. Gelclair®)

15 ml verdünnt mit 40 ml Wasser 3 x tgl. mindestens 1 Stunde vor der nächsten Flüssigkeits- oder Nahrungszufuhr

  • Spezielle Medizinische Mundspüllösungen nach ärztlicher Verordnung

z.B. Benzydamin-Mundspülgel

(200 g Gel enthalten 320 mg Benzydaminhydrochlorid; wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und antibakteriell)

(werden nach ärztlichem Rezept in der Apotheke hergestellt)

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Ingwer (links) und Salbei (rechts) z.B. als Zutaten zu Gemüsesuppe mit Huhn.

Proteolytische Enzymgemische (z.B. Equinovo®, Equizym MCA®, Wobenzym N®…)

Proteolytische Enzyme sind eiweißspaltende Stoffe, die wichtige Stoffwechselfunktionen unterstützen können. Hierzu gehören zum Beispiel Bromelain aus der Ananas oder Papain aus der Papaya. Die zusätzliche Verwendung von proteolytischen Enzymgemischen* verbessert die Lebensqualität und kann die Nebenwirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie (z.B. Schleimhautschäden, Hautreaktionen) mildern.

Mögliche Indikationen für die Gabe von proteolytischen Enzymgemischen sind:

  •  während einer Chemo- oder Strahlentherapie (z.B. Einmalgabe von 4.000 FIP-Einheiten = enzymatische Aktivität)
  • bei Entzündungen und Schwellungen,
  • bei Schleimhautschäden,
  • bei Gelenkbeschwerden.

*Im Rahmen einer Enzymtherapie können allerdings Nebenwirkungen wie z.B. Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.

Bewegung und Sport

Marathon_New_York Bereits 15 min Sport am Tag führen zu einer 14 %-igen Verminderung der allgemeinen Sterblichkeit Die Lebenserwartung verlängert sich um 3 Jahre. Dies ergab eine Untersuchung an über 400.000 Personen.

Sport und regelmäßige Bewegung können das Krebsrisiko reduzieren. Sie wirken sich aber auch positiv auf eine laufende Krebsbehandlung aus. Lesen Sie hierzu auch die Informationen des Krebsinformationsdienstes des Deutsches Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebsgesellschaft:

Die Auswirkungen einer 6-monatigen postoperativen Ernährungsumstellung sowie eines Bewegungsprogramms bei Patienten mit Prostatakarzinom werden derzeit in einer Studie der Universitätsklinik Bristol (UK) untersucht.¹ Das Bewegungsprogramm dieser Studie besteht zum Beispiel aus regelmäßigen flotten Spaziergängen („brisk walking“). Die Ernährungsumstellung beinhaltet die vermehrte Aufnahme von Lycopenen sowie Obst und Gemüse.

Lycopene gehören zu den Carotinoiden (natürlich vorkommende fettlösliche Pigmente). Sie werden in hohen Konzentrationen in Tomaten und Hagebutten gefunden. Die Wirkung von Lycopenen auf das Krebswachstum ist derzeit Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

Unabhängig von den laufenden Studien können wir gemeinsam mit Ihnen ein individuell auf Sie zugeschnittenes Bewegungsprogramm und Ernährungsprogramm zusammenstellen. Die Nebenwirkungen einer Tumortherapie können auf diese Weise vermindert werden. Die Wirksamkeit der Therapie kann durch Sport und Bewegung positiv beeinflusst werden.

 

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Quelle:

Wen CP et al., „Minimum amount of physical activity for reduced mortality and extended life expectancy: a prospective cohort study.”, Lancet 2011 Oct 1; 378(9798): 1244-53.

 

¹ Hackshaw-McGeagh L et al., „Prostate cancer – evidence of exercise and nutrition trial (PrEvENT): study Protocol for a randomized controlled feasibility trial”, Trials (2016) 17:123.

Ganzheitliche Onkologie

Krebserkrankungen können zu schweren Belastungen für das körperliche und seelische Gleichgewicht führen. Behandlungen sollten daher von Beginn an die Aufmerksamkeit auf alle Aspekte des Lebens, auf Körper, Geist und Seele richten.

Durch molekulare und individualisierte Therapien ergeben sich mittlerweile viele erfolgversprechende Therapiemöglichkeiten im Bereich der Onkologie. Solche Therapien orientieren sich am individuellen Tumorprofil.

Buchtip für wissenschaftlich Interessierte

Praxisrundgang

Ganzheitliche Onkologie

Krebserkrankungen können zu schweren Belastungen für das körperliche und seelische Gleichgewicht führen. Behandlungen sollten daher von Beginn an die Aufmerksamkeit auf alle Aspekte des Lebens, auf Körper, Geist und Seele richten.

Durch molekulare und individualisierte Therapien ergeben sich mittlerweile viele erfolgversprechende Therapiemöglichkeiten im Bereich der Onkologie. Solche Therapien orientieren sich am individuellen Tumorprofil.

Unabhängig hiervon erscheint es aber auch wichtig, weitergehende Fragen, die über die konkrete Behandlung der Tumorerkrankung hinausgehen, zuzulassen. Solche Fragen könnten sein:

  • Was brauchst Du?
  • Was hat die Krankheit und die Diagnose in mir ausgelöst?
  • Was hat mich am meisten getroffen?
  • Wo sind meine Ressourcen?

Neben der konkreten Tumortherapie, zum Beispiel in Form einer Chemo- oder Antikörpertherapie, möchte ich Ihnen daher anbieten, Elemente eines Meditations- und Achtsamkeitstrainings mit der medikamentösen Tumortherapie zu verbinden.

Ich arbeite hierbei mit dem benachbarten Zentrum für seelische Gesundheit (Leitung: Prof. Dr. med. Goetz Mundle) zusammen. Damit besteht die Möglichkeit, zum Beispiel in Form eines Kurses Achtsamkeits- und Entspannungstechniken zu erlernen oder zu vertiefen.

Der Begriff „Ganzheitliche“ Onkologie umfasst auch die Integration komplemetärmedizinischer Heilverfahren und die enge Zusammenarbeit mit entsprechenden Spezialisten. Ich arbeite konstruktiv mit naturheilkundlich versierten ärztlichen und nicht-ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Therapiekonzept

Eine offene Befragung an über 200 eigenen Krebspatienten in der Tumornachsorge, was denn bei der Krankheitsbewältigung am meisten geholfen habe?[1] ergab, dass letztlich die Familie und Freunde sowie das Positive Denken aus Sicht der Patienten ausschlaggebend für die Krankheitsbewältigung waren[2].

Die wichtigsten „Zutaten“ zur Krebsbehandlung kommen aus dem Patientenumfeld selbst.

In der Ganzheitlichen Onkologie sollen drei Säulen von Beginn der Behandlung an verbunden werden.

[1] Es wurden keine Antworten vorgegeben. Die Patienten konnten frei antworten und mehrere Dinge nennen. Vgl. J. Mattes, Masterarbeit „Psychische und biografische Einflüsse bei Krebspatienten“ (2013).
[2] Frauen: 70 % nannten Familie/Freunde, 30 % Positives Denken; Männer: 58 % nannten an erster Stelle das Positive Denken, 35 % Familie und Freunde
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Lebenslange Arztnummer: 60 015 74 27.

Herr Dr. med. Dr. phil. Johannes Mattes ist Mitglied der Landesärztekammer Brandenburg und der Ärztekammer Berlin.

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